Pfandtastisch helfen!

In unseren letzten beiden Beiträgen haben wir bereits über den Aktivist Raul Krauthausen und die „Wheelmap“ berichtet. Raul ist Mitgründer der Sozialhelden, welche das Projekt „Pfandtastisch helfen“ auf die Beine gestellt haben. Raul und sein Cousin hatten nach einer Party mit ziemlich viel Leergut die Idee, dass man am Pfandautomaten die Möglichkeit haben sollte, das Geld, was man für sein abgegebenes Pfand bekommen würde, zu spenden. Man wirft seinen Pfandbon im Einzelhandel direkt in eine Pfandbox, der Erlös kommt unterschiedlichen gemeinnützigen Projekte zugute.

Die Beiden haben sich kurzerhand bei einem Wettbewerb der Zeitschrift „Neon“ unter dem Motto „Was fehlt der Welt?“ angemeldet. 2006 haben die Sozialhelden das Projekt ins Leben gerufen. Seitdem wurden bereits sechsstellige Erlöse erzielt. Das Projekt findet bundesweit und besonders in den Ballungsgebieten große Beachtung, da es eine äußerst einfache Möglichkeit bietet, etwas Gutes zu tun. Das Projekt hat einen geringen technischen Aufwand, da man nur den Pfandbon neben dem Flaschenrückgabeautomaten in eine Spendenbox wirft. Zusätzlich wird auf den Prandboxen im Supermarkt jeweils gezeigt, welcher regionalen Organisation der Erlös zugute kommt, so kann man auch sehen, WEM mit meiner Spende geholfen wird.

2008 gewannen die Sozialhelden mit Ihrem Projekt den startsocial Preis, welcher ihnen von der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel verliehen wurde.  Bereits 2009 fanden sich in ganz Deutschland verschiedene Supermärkte oder Einzelhändler, wo mehrere hunderte Pfandboxen zu finden sind.

Alles in allem ist „Pfandtastisch helfen“ ein Projekt, welches mit seiner Einfachheit überzeugt, da die Menschen wenig Aufwand betreiben müssen, da man nebenbei während des Einkaufens etwas Gutes tun kann und gemeinnützige Projekte auch mit kleinen Geldbeträgen unterstützen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=tz4nasuI4aM