Was wissen junge Menschen wirklich darüber?

Hallo ihr Lieben,

wir haben ja schon in unserem ersten Beitrag erwähnt, dass der Blog u.a. dazu dienen soll, die Selbsthilfe auch für junge Menschen attraktiv zu machen. Alex und ich haben deshalb eine kleine, anonyme Online-Umfrage in sozialen Netzwerken durchgeführt. Die 70 Teilnehmer waren zwischen 18 und 26 Jahre alt und zu 80% weiblich. In unserer ersten Frage wollten wir erfahren, was und wie viel die Teilnehmer über die Erkrankung Depressionen wissen. Das Ergebnis haben wir mal in einem brain-storming zusammengefasst, seht selbst:

Umfrage

Das Ergebnis ist positiv und zeigt, dass junge Menschen eine sehr realistische Vorstellung von der Erkrankung haben. Auch wurde von 75% der Teilnehmer angegeben, schon einmal mit Depressionen im Freundes- oder Familienkreis konfrontiert worden zu sein bzw. selbst betroffen (gewesen) zu sein.

Wir wollten natürlich auch wissen, was sich junge Menschen unter einer Selbsthilfegruppe vorstellen und ob sie eine solche bei einer diagnostizierten Depression u.a. aufsuchen würden. Auch hier können wir von einem erfreulichen Ergebnis berichten, denn sogar 60% der Teilgenommen könnten sich vorstellen, persönlich in einer Selbsthilfegruppe über ihre Erkrankung, sowie deren Höhen und Tiefen zu sprechen. Die Selbsthilfegruppe und ihre Funktion wurden mit Begriffen wie: „Runder Kreis“, „Kompetenzen erlernen“, „Gruppen(-gesprächs)therapie“, „Zugehörigkeitsgefühl“ und „Unterstützung“ definiert.

Aus unserem persönlichen Interesse heraus stellten Alex und ich noch folgende letzte Frage auf: Könntest du dir vorstellen, mit jmd., der Depressionen hat, befreundet zu sein oder eine Beziehung zu führen? -> 95,5% beantworteten diese Frage erfreulicherweise mit JA :-).

Im Großen und Ganzen zeigt die Umfrage, dass das Wissen junger Menschen über Depressionen, aber auch über die Existenz von Selbsthilfegruppen ziemlich groß ist. Jetzt muss der Stein nur ins Rollen gebracht werde… 😉

Bis bald!

LG von Alex & Krissi

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